Ardèche 2007/2008
Nach der langen Busfahrt, die am Sonntagabend am Gymnasium Kusel startete, kamen wir
Montagmorgen recht früh am Campingplatz an. Da niemand wirklich gut geschlafen hatte,
waren alle ziemlich müde und machten sich nur langsam an den Zeltaufbau, bei dem es zu
erst einige Komplikationen gab. Als endlich alles aufgebaut war und wir durch ein schnelles
Frühstück gestärkt waren, ging es los zur Trekkingtour. Dabei konnte man die sehr schöne felsenreiche Landschaft Frankreichs betrachten. Die Höhle, durch die wir gehen konnten, war eine gute Abkühlung und auch das Schwimmen an einem schönen Plätzchen, wo wir uns noch öfter aufhielten.
Am nächsten Morgen ging es auch gleich weiter mit dem Klettern. Nachdem die Guides die Seile befestigt hatten, versuchten wir nacheinander den Fels zu erklimmen, was eigentlich sehr gut geklappt hat. Einige zeigten sogar so großes Interesse, dass sie noch länger geblieben sind als geplant, um noch schwierigere Stellen mit den Guides zu beklettern. Abends konnten wir entweder zum Strand oder auch lustige Spiele mit Frau Hornberger und Herrn Reeg spielen, wonach Nils ziemlich schwarz im Gesicht wurde, da er das mit dem "wupp", "peng" und "zack" nicht ganz so auf die Reihe bekam.
Die Kanutour am Mittwoch begann mit dem tollsten Wetter und jeder war gespannt, ob das Ganze funktionieren wird, weil kaum jemand zuvor schon mal Kanu gefahren ist. An der ersten Stromstelle zeigten uns die Lehrer gleich mal wie man es nicht machen sollte und kenterten. Als wir eine Mittagspause einlegten, durften wir von 5, 10 und 13m hohen Felsen springen. Doch schon einige Zeit später sahen wir große dunkle Gewitterwolken auf uns zukommen und machten uns weiter auf den Weg, denn immerhin hatten wir noch eine gute Strecke vor uns. Leider waren die Wolken schneller und wir wurden von einem starken Regen und heftigen Gewitter überrascht. Manche bekamen schon Angst und wollten so schnell wie möglich aus dem Wasser. Nachdem alle Kanus an Land gezogen waren, mussten wir mit unseren Gepäcktonnen und Badeschuhen, zitternd vor Kälte, die Felsen hinaufklettern bis wir etwas zum Unterstellen gefunden hatten. Zum Glück verzog sich das Unwetter bald und wir konnten unsere Fahrt fortsetzen. Wieder auf dem Campingplatz angekommen, freuten sich alle auf die warmen Duschen.
Donnerstags konnte man sich dann erst mal auf dem Markt in Vallon erholen. Sehr gemütlich
war auch der Sandstrand am Wahrzeichen Pont d'Arc. Abends trafen wir uns alle zusammen
am Strand mit Getränken und Keksen und erzählten über unsere Fahrt, wobei wir feststellten, dass es allen gut gefallen hat und wir gerne länger geblieben wären.
Zum Abschluss durften wir uns freitags dann von einem 40m hohen Felsen abseilen. Manche öhenangst war danach fast wie weggefegt. So ging unsere Fahrt auch schon langsam dem Ende zu. Nach dem letzten leckeren Abendessen von unserem Koch Horst haben wir noch einen kleinen lustigen Sprechgesang für unsere Guides vorgetragen, was alle zum Lachen brachte. Als die Zelte und das Gepäck zusammengepackt waren ging die Heimfahrt auch schon los. Ohne Probleme sind alle am nächsten Morgen am Messeplatz heil wieder zurückgekommen.
(Maria Forster, Maren Hoffmann, Charlotte Kreutzer, Michael Exner, August 2008)
Ardéche 20072008