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Spende für Hilfsprojekt in Indien

Spielen für die gute Sache

Von Erik Sayer

Insgesamt 3930 Euro kamen beim Benefizspielfest des Kuseler Gymnasiums zu Gunsten eines indischen Hilfsprojektes zusammen. Die Spende wurde am Donnerstag auf Burg Lichtenberg übergeben. Bei dem Fest war Geld für das Hilfsprojekt von Father Allam Rayaparaeddy, einem indischen Geistlichen, gesammelt worden. Rayaparaeddy war fünf Jahre lang als Kaplan im Bistum Speyer tätig, ehe er im Juli dieses Jahres in seine Heimat im Südosten Indiens zurückkehrte. Pfalzweit haben sich seitdem Helferteams gebildet, die Rayaparaeddy unterstützen und sich für die Bevölkerung der indischen Provinz Guntur einsetzen. Laut Sarah Vautrin, die einem Helferteam angehört, werden mit dem in Kusel gesammelten Geld Nähmaschinen gekauft, die indischen Frauen helfen sollen, ihren Lebensunterhalt zu sichern. Die 3930 Euro setzen sich aus mehreren Teilbeträgen zusammen. Der Lions-Club und der Rotary Club Kusel trugen je 615 Euro bei. Vor dem Spielfest hatten die Schüler des Kuseler Gymnasiums mit den beiden gemeinnützigen Vereine Prämien für die beim Fest zu erbringenden Leistungen ausgehandelt. Disziplinen waren beispielsweise Teebeutelweitwurf und Stelzenlaufen. Schulleiter Ralf Hellwig lobte das Engagement, mit dem seine Schüler beim Spielfest bei der Sache waren. Die Heranwachsenden hätten sich in den vergangenen Jahren bereits mehrfach an Hilfsprojekten beteiligt und so beispielsweise das rheinland-pfälzische Partnerland Ruanda in Afrika oder die Opfer des Terroranschlags vom 11. September 2001 in New York unterstützt, berichtete Hellwig. 

Quelle: DIE RHEINPFALZ, Westricher Rundschau, Montag, den 3. September 2007

Bearbeitung: Sy, 03.09.07

 

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