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Flötenensemble

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So oder so ähnlich könnte das Motto des 1995 von Verena Straßer angeregten Flötenensembles - bei Insidern auch als "Choco Crossies" bekannt - heute noch lauten. Seit Beginn leitet Hendrik Gesner unsere überwiegend weibliche Belegschaft, für die sich bis dato nur ein männliches Wesen gefunden hat, das a) Querflöte spielt und sich b) auch noch in die Höhle des Löwen traut. Unsere Männer "verstecken" sich nämlich alle - bis auf besagten einen - in der Rhythmusgruppe. Und auch wenn sie kaum zu Wort kommen: Wir glauben, es gefällt ihnen bei uns. Oder??!!

Tja, was spielt so ein Ensemble? Mozarts klassische Flötenkonzerte und Bachs Sonaten? Nein, nicht direkt, obwohl wir in der Richtung auch schon mal was gemacht haben. Wir sind sowieso sehr flexibel, was unser Repertoire angeht; von Filmmelodien über Klassik, Pop & Rock bis hin zu anspruchsvollem Jazz macht uns eigentlich alles Spaß. Vorschläge für neue Stücke kann jeder machen, abgestimmt wird ganz demokratisch. Und sollte einer dabei doch mal den Kürzeren ziehen, dann heißt's eben: "Augen zu und durch"!

Das Flötenensemble hat sich im Laufe der Zeit innerhalb der Musik-AGs etabliert. Seit unserer Gründung sind wir fester Bestandteil der Schul- und Weihnachtskonzerte, spielen bei Abifeiern und Kammerkonzerten mit und begleiten auch Solisten oder andere AGs. Fast jedes Jahr ändert sich natürlich die Zusammensetzung, z.B. wenn Abiturienten/-innen die Gruppe verlassen oder "Frischlinge" dazu kommen. Dann müssen eben einfach einige Stimmen umbesetzt werden und der Laden läuft wieder. Und auch wenn die Proben zeitweise eher un- als regelmäßig stattfanden, haben wir es bisher noch jedes Mal geschafft, unser Programm publikumstauglich zu machen.

Wer sich jetzt durch unseren "Hilferuf" angesprochen fühlt oder sonst irgendwie Lust aufs Flötenensemble bekommen hat, dem seien hier dann doch noch einige Dinge ans Herz gelegt:

  1. Flötistinnen und Flötisten können wir immer gebrauchen (über letztere würden wir uns ganz besonders freuen!). Anfänger solltest du aber nicht mehr gerade sein, denn vor allem der Jazz hat's in sich...

  2. Wer bei uns einsteigen will, der braucht ein gut trainiertes Zwerchfell und einen starken Magen; Lachanfälle stehen schon öfters mal auf der Tagesordnung, ps. wegen des Magens, Süßes (Kuchen, Muffins, etc) wird immer gern angenommen und verspeist.

  3. Und das ist eigentlich das Wichtigste: Wir sind vielleicht ein Chaotenhaufen, aber wir haben immer Spaß bei dem, was wir tun, ob in den Proben oder bei Auftritten. Wir können keinen gebrauchen, der sich nur wegen einer Eins bzw. 14 Punkten zu uns setzt! Also wirklich, wo bleibt denn da die Musikerehre?

Das Ensemble probt nach Absprache mit Herrn Gesner – mal oft, mal nicht so oft – freitags nach der BigBand, also in der 8. Stunde. Wer jetzt mal reinschauen will, ist herzlich eingeladen! Und keine Angst: Wir veranstalten weder Aufnahmeprüfungen mit öffentlicher Bewertung – nur ein kleines Vorspiel bei Herrn Gesner – noch Jazz-Vom-Blatt-Spielen unter Leistungsdruck und ähnliche musikalische Grausamkeiten. Schließlich könntest du uns mit ein paar Choco Crossies eh alle bestechen...

Mit freundlichen Flötengrüßen (fis-ahoi??)

Inhalt: Ann-Christin Wirth (02.05.08)

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v.l.n.r.: Insa Emrich, Katrin Drees, Esther Friesen, Mareike Huber, Annalena Straub, Ann-Christin Wirth, Christian Fey, Eva Bettinger, Dominik Wilson, Mareike Weißmann, Felix Schüler, Sonia Koch, Michelle Rech, Andreas Arf, Nils Sievers, Philipp Becker, Elena Talmon

fis –ahoi!

(Ge, 02.05.08)

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